Schraubengewinde werden anhand von fünf Kriterien klassifiziert: (1) Profilform – V-förmig, quadratisch, Trapezgewinde, Stützgewinde, Knickgewinde oder Schneckengewinde; (2) Geometrie – parallel oder konisch; (3) Gewinderichtung – rechts- oder linksgängig; (4) Anzahl der Gewindegänge – ein- oder mehrgängig; (5) Norm – ISO, UTS, BSW, NPT, API usw. Innerhalb jeder Norm definieren Toleranzklassen die Passgenauigkeit. Beispielsweise deckt die Klasse 2A/2B nach UTS ca. 90 % der kommerziellen Anwendungen ab.