Gewindesteigung: Der Abstand zwischen den Gewinden. Eine höhere Steigung führt zu weniger und gröberen Gewinden, während eine geringere Steigung engere und feinere Gewinde ermöglicht.
Gewindewinkel: Der Winkel zwischen zwei benachbarten Gewindeflächen. Übliche Gewindewinkel betragen 60° und gewährleisten Gleichmäßigkeit und Festigkeit.
Tiefe: Der Abstand von der Spitze des Gewindes bis zur Gewindewurzel. Tiefere Gewinde bieten besseren Halt, erhöhen jedoch die Belastung des Kunststoffs.
Helixwinkel: Dadurch wird gesteuert, wie sich das Gewinde um den Kern windet. Ein steilerer Winkel kann bei Kunststoffen eine Herausforderung darstellen, erleichtert aber die schnelle Montage.
Wurzel und Wappen: Die Wurzel ist der tiefste Punkt, während der Kamm die Spitze darstellt. Eine gut durchdachte Balance verhindert eine Verformung des Gewindes.
Kleiner Durchmesser, Teilungsdurchmesser und großer Durchmesser: Der Kerndurchmesser bezieht sich auf den kleinsten Durchmesser (Wurzel), der Flankendurchmesser liegt auf halbem Weg zwischen dem Haupt- und dem Kleindurchmesser und der Hauptdurchmesser ist der äußerste Durchmesser der Spitze. Diese Maße stellen sicher, dass das Gewinde perfekt in sein Gegenstück passt.
Außengeformte Gewinde: Gewinde, bei denen das Gewinde auf der Außenfläche des Formteils angebracht ist, werden häufig bei Kappen, Verschlüssen und Befestigungselementen verwendet.
Innengeformte Gewinde: Bei internen geformten Gewinden handelt es sich um Gewinde, die in einem geformten Kunststoff- oder Metallteil geformt sind. So kann es zur sicheren Montage auf ein entsprechendes Außengewinde geschraubt werden, ohne dass nach dem Formen ein Gewinde geschnitten werden muss.